IHR KAMMERJÄGER FORUM

SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG & SCHÄDLINGSPRÄVENTION LEICHT GEMACHT

Ärger mit ungebetenen "Mitbewohnern"
By Hermann Frey
#159
Kurze Problemschilderung: altes Fachwerkhaus, teilunterkellert. Seit Monaten "Mitbewohner" im EG, die 1 - 1,5 cm lange Kotspuren , vorzugsweise in Ecken und Nischen, teilweise auch in bis zu 5 cm Höhe an der Wand, hinterlassen. Süßlicher Geruch, der z.Zt. überlagert wird durch massiven Verwesungsgeruch.
Ich dachte zuerst an Ratten, alarmierte städt. Behörde, wurde belehrt, es handele sich um Wühlmäuse (ist mir alles plausibel) - Einsatz von entspr. Ködern, später Kontaktgift (Schaum). Nun hab' ich die verwesenden Leichen im Fundament des Hauses - es stinkt erbärmlich....
Gestern dann mit Lebendfalle eine Spitzmaus gefangen - und heute belehrt worden, dass gerade Spitzmäuse auch solche "Sch...haufen" hinterlassen. Dagegen gebe es aber keine vernünftigen Möglichkeiten - diese Bewohner zu vertreiben sei extrem schwierig.

Wenn es denn Spitzmäuse sind: Gibt es denn wirklich keine geeigneten Gegenmittel? Boden im EG rausreissen auf Gefahr hin, nichts zu finden, ist irgendwie auch keine Alternative.
Herzlichen Gruß !
By schabe
#160
Hallo Hermann Frey,

das Problem bei solchen "alten" Gemäuern ist, die große Versteckmöglichkeit der Mäuse, hab geduld und warte ab, der Geruch ist bald weg. Auf Jedenfall solltest du aber bei den baulichen Mängeln überwiegend Schlagfallen oder Lebendfallen einsetzen, damit Du eine ungefähre Anzahl und damit eine erkennende Reduzierung der Spitzmäuse hast. Ich hatte das gleiche Problem zu Hause und das als Schädlingsbekämpfer, habe in der ersten Nacht "24" Spitzmäuse eingefangen und danach eine erhebliche Reduzierung festgestellt,seit 2 Wochen habe ich keinen Befall mehr. Habe ein Holzhaus.
Dann noch eine erfolgreiche Jagd *gg*
Normalerweise sollten erst die baulichen Mängel behoben werden, aber das ist bei Dir sicher aussichtslos.

Schönes WE

schabe